Dine

ICH

Nadine Rommel, geb.Denecke, Bj.1977

Ich bin ein Kind der ehemaligen DDR und solange ich mich zurückerinnern kann, war ich von Hunden umgeben.

Meine Eltern züchteten damals DSH "von der Himmelshöhe" und später noch Papillons "von Tirami-Su" und die ganze Familie war in der SDG (Sektion für Dienst-u. Gebrauchshunde) aktiv.

Schon als Kind bildete ich, unter der strengen Herrschaft meiner Mutti, Hunde aus und führte bis zur Bezirksjugendmeisterschaft (heute LGA).

Ausserdem wurde ich von meinen Eltern in das Zuchtgeschehen eingeführt, ich kann mich an viele schlaflose Nächte in der Wurfkiste erinnern und bin meinen Eltern sehr dankbar für all das, was ich erlernen und erleben durfte...mit allen Höhen und Tiefen.

Zur Wendezeit war ich vollpubertär, wechselte aufs Gymnasium und verlor etwas das Interesse am Schutzhundesport, denn die Spezies Jungs war auch ganz interessant;-)

Während meiner Studienzeit fehlte mir dann auch die Zeit und ausser einem Papillon zum Liebhaben hatte ich keinen Hund mehr.

Trotzdem war ich immer mal mit meinen Eltern auf Hundeplätzen, um mir Prüfungen anzusehen, hieß ja nun VPG und es hatte sich Vieles geändert.

Tja und dann war irgendwann auch meine Mutti diejenige, die mich mit meinen Jetzt-Ehemann Mario bekannt machte, so ist das manchmal im Leben.

Hatte noch nie von einem Herder gehört und dann hieß das Tier auch noch "Fleisch"...na Klasse...und dann sah ich ihn beim Schutzdienst und ich war beeindruckt, eigentlich sprachlos.

Ich werde die erste Begegnung mit "Fleisch" nie vergessen, was hatte ich für einen Respekt vor diesem Hund und dann hüpfte er aus dem Auto, schmiegte sich an mein Bein und wollte gestreichelt werden...da wars dann passiert...verliebt in Herrchen und Hund.

Nunja...wenn man einmal hundebekloppt ist, dann bleibt man das wahrscheinlich das ganze Leben und somit war ich nun auch wieder regelmässig auf dem Hundeplatz, aber eben lange nur zum Zugucken.

Dann kam Ende 2003 jemand mit einer Herderhündin zum Decken zu Fleisch.

Die Welpen wurden im März 2004 geboren, waren gerade 3 Wochen alt, da rief uns der Züchter an, er habe private Probleme und muss sich von einigen Hunden trennen, ob wir vielleicht Interesse an der Mutterhündin samt Wurf hätten.

Wir entschieden uns dafür und vielleicht war es Schicksal, dass wir nun Jenny und die Welpen hatten und somit der Grundstein unserer eigenen Zucht gelegt war.

Irgendwann bekam ich wieder Lust darauf, selbst einen Hund auszubilden und mein Opfer war Lotte, eine x-Mechelaar Hündin, die wir selbst züchteten.

Diese bildete ich fertig zur BH aus und übergab sie dann in Marios Hände, da sie der Meinung war, sich öfter an mir bestätigen zu müssen, was mich zum damaligen Zeitpunkt überforderte und ich es nicht händeln konnte.

Da ich nun aber wieder totalen Spass an der Hundeausbildung gefunden hatte, übernahm ich Krümel, die damals 3 1/2 Jahre alt war und wir meisterten bald die BH und die VPG A.

Krümel ist allerdings das totale Papikind und auch wenn wir gemeinsam arbeiten und sie Spass mit mir hat, ein richtiges Team sind wir beiden einfach nicht.

Krümel lebt nun in den USA und hat wohl auch ihre Bestimmung gefunden, was mich sehr freut.

Aus dem Deckakt Layka vom Ebelsberg x Fleisch nahm ich mich der tollen Hündin Fliege an, die mein Herz im Sturm eroberte.

Leider ist Fliege an einer Autoimmunkrankheit erkrankt und dadurch für den Sport und die Zucht nicht geeignet und ich verschenkte sie in eine Familie, wo sie einfach nur Hund sein darf.

Als ich Fliege abgab, fiel ich in ein Loch, wollte keinen eigenen Hund mehr haben, es tat einfach nur weh.

Fliege wurde Ende 2012 eingeschläfert, da ihre Erkrankung dann doch zu akut war :-(

R.I.P. kleine Maus, ich werde dich niemals vergessen...

Dann machten wir 2009 die Verpaarung Rommel´s Mocca x Thielenhof´s Hitchcock und wer weiss, Mocca warf 8 Mädels und 4 Jungs.

Nunja, Mocca ist eine Jenny x Fleisch Tochter und Hitchcock ist zwar eigenwillig, aber ein guter und ernsthafter Rüde und so beobachtete ich die Hündinnen mit wachsamen Augen und die Kleine mit dem überdimensionalen Brustfleck und den riesigen Schlappohren, die mich nie beachtete, hatte es mir angetan;-)

Da wurde sie dann zu meiner Marusha und ich habe diese Entscheidung noch nicht einmal bereut.

Wir beiden haben uns super zusammengerauft, verstehen uns blind und ich bin sehr gespannt, wo unser gemeinsamer Weg uns hinführt...

Nach fast 4 Jahren unseres Zusammenlebens kann ich sagen...wir passen zusammen wie A.... auf Eimer;-)

...Seelenhunde hat sie jemand genannt...

Wir sind eine tiefe und innige Symbiose eingegangen und einen besseren treuen Gefährten kann ich mir nicht vorstellen...es passt einfach...

Seit April 2013 bereichert Marusha´s Ableger Mythos aus der Verpaarung mit Faust mein Leben...man darf gespannt sein...

Und manchmal kommt es anders als man denkt...

Aus gesundheitlichen Gründen kann der Besitzer von Faust ihn nicht mehr führen und trat an uns heran mit der Frage, ob wir Faust übernehmen würden...

Tja nü...nicht lange überlegt und seit Mai 2013 gehört Faust nun zu unserem Rudel...

Nun habe ich Mutter, Vater und Kind...war zwar nicht so geplant, aber alles wird gut...

 

 


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